MFC_LOGO_ws02

Modellflug Club

 Grenzland Nettetal 1956 e.V.

 

Anfahrt / Startseite

Termine

Chronik

KurzInfo

GebĂŒhren

Satzung

Platzordnung

Formulare

Vorstand

Referenten

Galerie

Modellfliegen lernen

ButtonEhrungen

Nachruf04

ButtonHotelverz

Impressum

Links

 

Legende

Satzung

 

§ 1

Name, Sitz, GeschÀftsjahr

1.) Der Verein trĂ€gt den Namen „Modellflug - Club Grenzland 1956 e. V.“ (im folgenden kurz Verein genannt) und ist in das Vereinsregister eingetragen.

2.) Sitz des Vereins ist Nettetal im Kreis Viersen.

3.) Das GeschÀftsjahr ist das Kalenderjahr. Das erste GeschÀftsjahr beginnt am 01.01.1957 und endet am 31.12.1957.

4.) Der Verein wurde gegrĂŒndet am Samstag, dem 20. Oktober 1956.

 

§ 2

Zweck und Ziel

Der Verein ist eine Organisation gemeinnĂŒtzigen Charakters zur Förderung des Luftsports, er verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnĂŒtzige Zwecke im Sinne der §§ 51 ff. der Abgabenordnung. Er bezweckt die Pflege und Förderung des Luftsports und der damit zusammenhĂ€ngenden sportlichen Erziehung der Jugend, welche sowohl in sportlicher- fliegerischer, als auch in technischer Hinsicht ausgebildet wird.

Der Verein ist konfessionell neutral. Innerhalb des Vereins ist jede politische und militÀrische BetÀtigung untersagt.

Der Verein ist selbstlos tĂ€tig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dĂŒrfen nur fĂŒr satzungsgemĂ€ĂŸe Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhĂ€ltnismĂ€ĂŸig hohe VergĂŒtungen begĂŒnstigt werden.

 

§ 3

Mitgliedschaft

1.) Die Mitgliedschaft ist freiwillig.

2.) Der Verein besteht aus:

    a) ordentliche Mitglieder (OM)
    b) jugendliche Mitglieder (JM)
    c) passiven Mitgliedern (PM)
    d) Ehrenmitgliedern (EM)

3.) Personen, die den Verein oder dem Luftsport hervorragende Dienste geleistet haben, können von der Mitgliederversammlung auf Vorschlag des erweiterten Vorstandes zu Ehrenmitgliedern gewÀhlt werden, wobei sich ihre Rechte innerhalb des Vereins danach richten, ob sie vor ihrer Wahl OM, JM oder PM waren. War das neu gewÀhlte EM vor seiner Wahl nicht Mitglied des Vereins, so ist es einem PM (OM) rechtlich gleichzustellen.

4.) Ordentliche Mitglieder können volljĂ€hrige natĂŒrliche Personen werden, die sich praktisch im Sinne des § 2 betĂ€tigen.

5.) Passive Mitglieder können alle volljÀhrigen und juristischen Personen werden, die die Förderung der Ziele des Vereins ermöglichen. Ihre Aufnahme erfolgt formlos durch den erweiterten Vorstand.

6.) Jugendliche Mitglieder können minderjĂ€hrige natĂŒrliche Personen mit Zustimmung ihrer gesetzlichen Vertreter werden, wenn sie sich praktisch im Sinne des § 2 betĂ€tigen. Die Mitgliedschaft geht nach Vollendung des 18. Lebensjahres automatisch in die eines ordentlichen Mitgliedes ĂŒber.

 

§ 4

Erwerb der Mitgliedschaft

1.) AntrÀge auf Erwerb der Mitgliedschaft sind schriftlich an den Verein zu richten.

2.) Über AntrĂ€ge auf Erwerb der Mitgliedschaft entscheidet der erweiterte Vorstand.

3.) Die Mitgliedschaft beginnt mit dem Beschluß ĂŒber die Aufnahme. Wegen der Beitragspflicht gilt § 9.

 

§ 5

Rechte der Mitglieder

1.) Alle Mitglieder einer Mitgliedsart (OM, JM, EM) sind gleichberechtigt.

2.) Alle Mitglieder sind berechtigt, bei der Mitgliederversammlung AntrÀge zu stellen.

3.) Jedes Mitglied (ausser PM) kann in den Vorstand gewĂ€hlt werden. Ebenso können alle ordentlichen Mitglieder zum 1. bzw. 2. (geschĂ€ftsfĂŒhrenden) Vorsitzenden gewĂ€hlt werden.

4.) Gegen alle BeschlĂŒsse des Vorstandes kann die Entscheidung der Mitgliederversammlung angerufen werden. Bei Entscheidungen der Mitgliederversammlung entscheidet einfache Stimmenmehrheit, bei Stimmengleichheit die Stimme des 1. Vorsitzenden.

 

§ 6

Pflichten der Mitglieder

1.) Alle Mitglieder sind verpflichtet, den Vorstand in der Erreichung seiner Ziele nach § 2 zu unterstĂŒtzen und sich an den gemeinsamen Arbeiten des Vereins zu beteiligen.

2.) Die Mitglieder haben die Vereinssatzung einzuhalten und die im Rahmen dieser Satzung getroffenen Entscheidungen des Vereins durchzufĂŒhren. Insbesondere ist die Flugplatzordnung zu beachten.

3.) Die Einhaltung der Satzung setzt ihre Kenntnis voraus. Sie ist daher jedem Mitglied bei seinem Eintritt auszuhĂ€ndigen. Das neue Mitglied hat seine Kenntnis und Anerkennung der Satzung unterschriftlich dem Vorstand zu bestĂ€tigen.

 

§ 7

Beendigung der Mitgliedschaft

1.) Die Beendigung der Mitgliedschaft kann

    a) durch Austritt
    b) durch Ausschluß
    c) durch Tod
    d) durch Verlust der RechtsfĂ€higkeit erfolgen.

2.) Der Austritt aus dem Verein ist nur mit dem Ablauf des GeschĂ€ftsjahres zulĂ€ssig. Ist die AustrittserklĂ€rung nicht bis spĂ€testens zum 15. September des laufenden Jahres (Datum des Poststempel) dem geschĂ€ftsfĂŒhrenden Vorsitzenden des Vereins mittels eingeschriebenen Brief zugestellt, so bleiben die dem Mitglied aus der Zugehörigkeit zum Verein erwachsenen Zahlungsverpflichtungen fĂŒr das folgende Jahr bestehen. Die AustrittserklĂ€rung gilt in diesem Falle als nicht gegeben, hat also gegebenenfalls in aller Form neu zu erfolgen.

3.) Der Ausschluß eines Mitgliedes erfolgt auf Grund eines gĂŒltigen Abstimmungsurteils einer einfachen Mehrheit der Mitgliederversammlung.

4.) Der Antrag auf Erlaß eines Ausschlußurteils kann vom erweiterten Vorstand  oder von einer Gruppe von mindestens 10 OM (ÂŒ) OM bei dem geschĂ€ftsfĂŒhrenden Vorsitzenden des Vereins gestellt werden, wenn ein Mitglied

    a) grob gegen diese Satzungen, die Flugplatzordnung oder die BeschlĂŒsse und
       Anordnungen der Organe des Vereins schuldhaft verstĂ¶ĂŸt,
    b) durch sittenloses und ehrenrĂŒhriges Verhalten das Ansehen oder
        die Interessen des Vereins erheblich schĂ€digt,
    c) trotz Anmahnung in gröblicher Weise gegen den Geist der Vereins-
       kameradschaft verstĂ¶ĂŸt oder den Frieden des Vereins schuldhaft stört,
    d) trotz dreimaliger schriftlicher Aufforderung seinen fĂ€lligen Beitrag
        nicht binnen sechs Wochen gezahlt hat,
    e) trotz Erinnerung dreimal unentschuldigt den turnusmĂ€ĂŸigen Sitzungen
       und sonstigen ZusammenkĂŒnften des Vereines fernbleibt.

5.) Das Urteil stellt der geschĂ€ftsfĂŒhrende Vorsitzende dem ausgeschlossenen Mitglied im eingeschriebenen Brief zu mit RĂŒckschein. Gegen dieses Urteil kann das ausgeschlossene Mitglied innerhalb vier Wochen (gerechnet vom Datum des Poststempels des eingeschriebenen Briefes an) Berufung bei der Mitgliederver- sammlung einlegen. In einer zu diesem Zweck vom 2. Vorsitzenden einzuberufenden außerordentlichen Mitgliederversammlung hat das ausgeschlossene Mitglied die GrĂŒnde, die gegen eine Ausschließung sprechen, anzufĂŒhren. Durch Abstimmung entscheidet die Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit ĂŒber den Berufungsantrag. Bei Stimmengleichheit gilt § 5 Abs. 4.

6.) Bei Ausscheiden eines Mitgliedes bestimmt der Vorstand bzw. die Mitgliederversammlung den Tag des Ausscheidens. Wegen der Verpflichtung zur Zahlung der BeitrĂ€ge gilt § 9 Abs. 8.

7.) Bei Beendigung der Mitgliedschaft besteht in keinem Falle ein EntschĂ€digungs- oder Schadensersatzanspruch irgendwelcher Art gegenĂŒber dem Verein oder seien Organen. Insbesondere erlischt mit dem Ende der Mitgliedschaft jeder Anspruch auf einen Anteil an dem Vereinsvermögen.

 

§ 8

Wiedereintritt

1.) Ein auf eigenen Wunsch ausgeschiedenes Mitglied kann nach den fĂŒr die Aufnahme allgemein geltenden Vorschriften der §§ 3 und 4 wieder aufgenommen werden.

2.) Ein ausgeschlossenes Mitglied kann nur durch Beschluß einer Ÿ Mehrheit einer ordentlichen Mitgliederversammlung wieder aufgenommen werden.

 

§ 9

BeitrÀge

1.) Die AufnahmegebĂŒhr regelt die GeschĂ€ftsordnung.

2.) Ordentliche Mitglieder zahlen einen Monatsbeitrag. BeitrĂ€ge und AufnahmegebĂŒhr werden von der Mitgliederversammlung festgelegt, besonders berĂŒcksichtigt werden die BeitrĂ€ge der Jugendlichen.

3.) Ehrenmitglieder sind von jeder Beitragspflicht befreit.

4.) Eine evtl. Änderung der Beitragshöhe kann nur auf Antrag des Vorstandes von einer einfachen Mehrheit der Mitgliederversammlung beschlossen werden. Bei Stimmengleichheit siehe § 5 Abs. 4.

5.) Die BeitrĂ€ge sind am ersten eines jeden Monats im voraus fĂ€llig.

6.) Der erweiterte Vorstand ist berechtigt, die BeitrĂ€ge zu stunden oder zu ermĂ€ĂŸigen, falls die wirtschaftlichen VerhĂ€ltnisse eines Mitgliedes diese Maßnahme gerechtfertigt erscheinen lassen. Antrag ist an den Vorstand schriftlich einzureichen.

7.) Die BeitrĂ€ge sind fĂŒr das betreffende GeschĂ€ftsjahr zu entrichten, in welcher die Mitgliedschaft erworben wird oder durch Austritt oder Ausschluß erlischt.

 

§ 10

1.) Der Verein haftet nicht fĂŒr evtl. Personen- oder HaftschĂ€den, die seinen Mitgliedern

    a) in der Werkstatt
    b) beim Flugbetrieb
    c) auf dem Wege zu oder von a) und b) zustoßen, es sei denn im Rahmen
       der vom Verein abgeschlossenen Pflichtversicherungen.

 

§ 11

Stimmrecht

1.) Das Stimmrecht in der Mitgliederversammlung steht nur den ordentlichen und Ehrenmitgliedern zu, die ihre Beitragspflichten pĂŒnktlich und ordentlich erfĂŒllt haben.

2.) Passive und jugendliche Mitglieder haben in den Mitgliederversammlungen kein Stimmrecht.

 

§ 12

Organisation

1.) Der Verein wird von folgenden Organen verwaltet:

    a) Mitgliederversammlung
    b) Vorstand
    c) erweiterter Vorstand

2.) Ăœber jede Sitzung des Vorstandes, des erweiterten Vorstandes, einer ordentlichen Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift zu fĂŒhren, die die AntrĂ€ge, Ergebnisse oder BeschlĂŒsse der Sitzung bzw. Versammlung enthalten soll. Sie ist von dem Vorsitzenden der betreffenden Versammlung oder Sitzung zu unterschreiben. Außer den oben aufgefĂŒhrten Hauptpunkten hat die Niederschrift zu enthalten:

    a) Ort und Tag der Verhandlung
    b) Tagesordnung
    c) Zahl der erschienen Mitglieder
    d) Gang der Verhandlungen im allgemeinen

3.) Der Verstand und der erweiterte Vorstand werden durch Mitgliederversammlung auf zwei Jahre gewĂ€hlt. Wiederwahl ist zulĂ€ssig.

4.) Der erweiterte Vorstand fĂŒhrt die GeschĂ€fte nach der GeschĂ€ftsordnung.

5.) Die Vorstandsmitglieder können ihre Ämter jederzeit niederlegen. Beim Ausscheiden eines Vorstandsmitgliedes wĂ€hlt der Vorstand bis zur nĂ€chsten Mitgliederversammlung ein Mitglied kommissarisch zum Vorstandsmitglied. Die Entlastung des ausscheidenden Vorstandsmitgliedes erfolgt bei der nĂ€chsten Mitgliederversammlung.

 

§ 13

Der Vorstand

1.) Im Sinne des Vereinsrecht insbesondere des § 26 BGB vertritt der 1. Vorsitzende alleine und bei seiner Verhinderung der 2. Vorsitzende alleine den Verein gerichtlich und außergerichtlich.

2.) Der geschĂ€ftsfĂŒhrende Vorstand besteht aus:

    1. Vorsitzender
    2. Vorsitzender
    SchriftfĂŒhrer
    Kassierer
    Jugendwart

     Der erweiterte Vorstand besteht aus:

    Vorstand (siehe Abs. 2)
    Flugleiter
    Platzwart

3.) Der geschĂ€ftsfĂŒhrende Vorstand beruft den erweiterten Vorstand sooft er es fĂŒr notwendig hĂ€lt ein oder wenn es mindestens zwei Mitglieder des erweiterten Vorstandes unter schriftlicher BegrĂŒndung beantragen. Die Sitzung muß dann spĂ€testens 14 Tage nach Eingang des Antrages (Poststempel) stattfinden.

4.) Den Vorsitz bei den Vorstandssitzungen fĂŒhrt der 1. Vorsitzende oder bei dessen Abwesenheit der 2. Vorsitzende.

5.) In den Sitzungen des Vorstandes entscheidet die einfache Stimmenmehrheit der anwesenden Vorstandsmitglieder. Bei Stimmengleichheit gilt § 5 Abs. 4.

6.) Jedes abwesende Mitglied des Vorstandes kann seine Stimme durch schriftliche Vollmacht einem anderen Vorstandsmitglied ĂŒbertragen. Diese ist vor der Sitzung dem 2. Vorsitzenden zu ĂŒbergeben.

7.) BeschlĂŒsse des Vorstandes können im Ausnahmefall auch schriftliche gefaßt werden, es sei denn, daß mindestens zwei Mitglieder des erweiterten Vorstandes mĂŒndliche Beratung und Stimmabgabe verlangen.

8.) Der Verein wird in allen gerichtlichen und außergerichtlichen Angelegenheiten durch den 1. Vorsitzenden alleine vertreten, das Gleiche gilt auch bei der Unterzeichnung von Urkunden und VertrĂ€gen, durch die der Verein eine rechtliche Verpflichtung ĂŒbernimmt.

9.) Bei laufenden GeschĂ€ftsangelegenheiten genĂŒgt eine Unterschrift des 1. oder 2. Vorsitzenden alleine, sofern diese GeschĂ€fte minderer Bedeutung sind.

10.) Der Vorstand hat die BeschlĂŒsse der Mitgliederversammlung auszufĂŒhren und dieser alle zur Erreichung der Ziele des Vereins nach § 2 angemessenen VorschlĂ€gen zu unterbreiten.

11.) In besonders wichtigen Angelegenheiten, die der Mitgliederversammlung zur Entscheidung vorgelegt werden sollen, deren Erledigung aber nicht bis zur Einberufung einer solchen Versammlung warten kann, ist der Vorstand berechtigt, selbst zu handeln. Er ist aber verpflichtet in einem solchen Falle, soweit erkennbar, den mutmaßlichen Beschluß der Mitgliederversammlung zu respektieren. Auch hat er der nĂ€chsten Mitgliederversammlung hierĂŒber Rechenschaft abzulegen.

12.) Die Teilnahme von Nichtmitgliedern des Vorstandes an den Sitzungen ist nur mit Genehmigung des 1. bzw. 2. Vorsitzenden möglich, ebenso die Teilnahme von Nichtmitgliedern des Vereins.

 

§ 14

Die Mitgliederversammlung

1.) Die ordentliche Mitgliederversammlung muß einmal jĂ€hrlich, und zwar im I. Quartal stattfinden. Die Tagesordnung erhĂ€lt jedes Mitglied mindestens 14 Tage vor der Versammlung schriftlich zugestellt.

2.) Eine außerordentliche Mitgliederversammlung kann vom 1. Vorsitzenden, wenn er es fĂŒr notwendig erachtet, einberufen werden. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist außerdem einzuberufen, wenn dies von drei Mitgliedern des erweiterten Vorstandes oder 10 % der Gesamtzahl der Mitglieder verlangt wird. FĂŒr die Frist und Form der Bekanntmachung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung gilt Abs. 1.

3.) Alle AntrĂ€ge, welche einzelne Mitglieder in einer Versammlung behandelt haben wollen, mĂŒssen spĂ€testens drei Wochen vor der Versammlung schriftlich eingereicht und allen Mitgliedern mindestens zwei Wochen vor der Mitgliederversammlung bekanntgegeben werden. AntrĂ€ge, die diese Voraussetzung nicht erfĂŒllen, können nur dann zur Abstimmung gebracht werden, wenn sich eine Mehrheit von mindestens 2/3 der in der Versammlung anwesenden Mitglieder dafĂŒr ausspricht.

4.) Die Mitgliederversammlung hat die Vereinsangelegenheiten satzungsgemĂ€ĂŸ zu erledigen. Etwaige grundsĂ€tzliche Entscheidungen gemĂ€ĂŸ § 13 Abs. 12 sind von der folgenden Mitgliederversammlung zu genehmigen. Erteilt die Mitgliederversammlung die Genehmigung nicht, so haben die Verantwortlichen (Vorstandsmitglieder) ihre Posten zur VerfĂŒgung zu stellen. Sie können sich jedoch auch dann der Wiederwahl stellen. 

5.) Jedes volljĂ€hrige Mitglied hat eine Stimme. Entscheidungen werden, falls in dieser Satzung in bestimmten FĂ€llen Sonderregelungen vorgesehen sind, durch einfache Stimmenmehrheit geregelt. Bei Stimmengleichheit gilt § 5 Abs. 4.

6.) Auf der Mitgliederversammlung nicht anwesende stimmberechtigte Mitglieder können sich auf Grund schriftlicher Vollmacht durch ein anderes stimmberechtigtes Mitglied vertreten lassen. Die Vollmacht muß dem 1. bzw. 2. Vorsitzenden als Versammlungsleiter vor Beginn der Tagesordnung vorgelegt werden. Kein Mitglied der Versammlung darf jedoch mehr als ein abwesendes stimmberechtigtes Mitglied zugleich vertreten.

7.) Die Anwesenheit von Nichtmitgliedern des Vereins bei Mitgliederversammlungen ist nur mit Zustimmung des Vorstandes gestattet.

8.) Die GĂŒltigkeit der BeschlĂŒsse der Mitgliederversammlung ist gewĂ€hrleistet, wenn der Vorstand festgestellt hat, daß die Einladung fristgerecht nach § 14 Abs. 1 erfolgt ist.

9.) Der ordentlichen Mitgliederversammlung sind folgende Angaben vorbehalten:

    a) Entgegennahme des GeschĂ€ftsberichtes fĂŒr das abgelaufene
        GeschĂ€ftsjahr
    b) Annahme des Kassenberichtes des oder der von der Mitglieder-
         versammlung zuvor gewĂ€hlten KassenprĂŒfer. Die Rechnungslegung
         hat aus einem Einnahme- und Ausgabebericht zu bestehen. Die
         RechnungsprĂŒfer haben den Jahresabschluß zu prĂŒfen, bekannt-
         zugeben und mit einem Vermerk ĂŒber das PrĂŒfungsergebnis zu
         versehen. Erst nach Erledigung der FormalitĂ€ten darf dem Vorstand
         Entlastung erteilt werden.

10.) Bei mehreren Bewerbern fĂŒr einen Vorstandsposten erfolgt geheime Wahl, ansonsten kann offen gewĂ€hlt werden. In allen anderen Angelegenheiten bestimmt der 1. Vorsitzende ĂŒber die Form der Abstimmung wenn sich nicht eine einfache Mehrheit der Mitgliederversammlung fĂŒr ein anderes Abstimmungsverfahren ausspricht.

 

§ 15

Änderung der Satzung

1.) Zur Änderung der Satzung, mit Ausnahmen des § 2, bedarf es einer Ÿ Mehrheit der in der Mitgliederversammlung abgegebenen Stimmen. FĂŒr die BeschlußfĂ€higkeit der Mitgliederversammlung gilt insbesondere der § 14 Abs. 8. Zur Änderung des § 2 der Satzung bedarf es eines einstimmigen Beschlusses.

 

§ 16

Auflösung des Vereins

1.) Ăœber die Auflösung des Vereins kann nur eine Mitgliederversammlung entscheiden, wenn bei der Einladung hierauf ausdrĂŒcklich hingewiesen wurde.

2.) In dieser Mitgliederversammlung mĂŒssen mindestens Ÿ sĂ€mtlicher Mitglieder des Vereins vertreten sein

3.) Ist die Mitgliederversammlung nicht beschlußfĂ€hig, so kann eine zweite einberufen werden. Alsdann kann ohne RĂŒcksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder die Auflösung beschlossen werden.

4.) Die Auflösung erfolgt nur dann, wenn Ÿ der in der Sitzung anwesenden Mitglieder dafĂŒr stimmen.

5.) Im Falle der Auflösung des Vereins fĂ€llt sein Vermögen dem Deutschen Roten Kreuz zu.

 

§ 17

Bei UngĂŒltigkeit eines Teils dieser Satzung wird die GĂŒltigkeit der ĂŒbrigen Teile nicht berĂŒhrt. Wenn nichts anderes vereinbart, kommen nur fĂŒr den ungĂŒltigen Teil dieser Satzung die einschlĂ€gigen §§ des BGB zum Zuge.

 

Online seit 17.10.2001

 

copyright (c)  01 Jun, 2017   MFC Grenzland
erstellt von Thomas Lehmann mit